Vertrauen

Baum-sprengt-Fels-Oel

So lange war ich überzeugt:
Vertrauen — das gibt es nicht für mich.
Gar nicht zu reden von Ur-Vertrauen.

Lange war ich überzeugt:
als ich in diese Welt geboren wurde,
habe ich nichts davon hinüberretten können
von wo auch immer ich kam.
Das Leben bot wenig Anlass für Vertrauen.

Vielleicht ist gerade das ein Grund für Vertrauen?
Sogar durch Misserfolge und Katastrophen
lerne ich und wandle mich…

Warum sollte ich Vertrauen haben zu Politikern?
Warum zu Wirtschaftssystemen?
Warum zu einer Medizin, die auf Chemie setzt?
Das wäre ein Zeichen von Dummheit.
Vertrauen in mein Ego mit all seinen Wünschen,
seinen Zu- und Abneigungen?

Da bleibt nur dies:
Vertrauen in die Essenz des Seins, das unzerstörbare Zentrum.

Ich lächle über mich selbst:
Wie konnte ich annehmen, ich hätte kein Vertrauen mitgebracht in diese Welt?

Noch ein Blatt, und der Stein fällt

Noch ein Blatt, und der Stein fällt

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Ein Kommentar zu “Vertrauen

  1. O ja, wie wunderbar auf den Punkt gebracht:
    „Vertrauen in die Essenz des Seins, das unzerstörbare Zentrum“
    Liebe Frida, dieses Vertrauen immer öfter, immer tiefer fühlen zu können, wünsche ich dir, mir und uns allen von Herzen!
    Alles Liebe wünscht dir auf deinem so farbigen Weg
    Marina 🙂 😀

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