Aus der Tiefe ans Licht

Aufwachen mitten in der Nacht
zuerst ist es der Körper mit einem schmerzhaften Hinweis:
Da ist was nicht in Ordnung!

Was folgt, sind alte Ängste, die ihre Köpfe aus dem Dunkel recken.
Ängste aus alter Zeit, scheinbar so uralt,
als stammten sie aus einem vergangenen Leben.

Erst regt sich Widerstand: Wie tief soll ich noch tauchen?
Aber gerade ist es wieder geschehen:
innere Debatten mit vermeintlichen Gegnern.
Ertappt. Das gibt dem Widerstand eine andere Richtung:
Ich hab genug von all diesen Dramen im Kopf,
die aus diesen Ängsten wachsen
wie die vielen Köpfe der Hydra.

Also lasse ich mich ein,
noch einmal reise ich hinab in innere Tiefen
ohne Worte
auf dem Boot des Atems

Und finde: Ein-Sicht.
Ich erzeuge sie selbst, diese Ängste, immer wieder von Neuem.

Sie akzeptieren bedeutet: die Ängste als meine anerkennen,
sie in Besitz nehmen.
Und siehe da:
Eine Welle der Erleichterung trägt mich aus der Tiefe ans Licht:
Was ich besitze, das kann ich ändern.

Bild-Rahmen3

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2 Kommentare zu “Aus der Tiefe ans Licht

  1. nandalya sagt:

    Unsere Dämonen, unsere Hölle erschaffen wir selbst. Wer das begriffen hat kennt keine Ängste mehr.

  2. bmh sagt:

    Ja, was ich besitze kann ich ändern.
    Ein sinnvoller Satz.
    LG
    Barbara

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