Eintauchen in die Leere des Nichts

AquaKritzelei-Mandelbrot

Nach unruhiger Nacht ein unruhiges Erwachen:
So viel, was ich tun möchte
so viele kleine und größere Pläne
so viel hat sich angesammelt..

Am liebsten würde ich alles sein lassen
eine Reise antreten, die Flucht ergreifen —
überwältigt von der Frage an mich selbst:
Wie soll ich das alles bewältigen?

Was sich meldet, ist die Schamanin in mir
mit der Aufforderung: Es ist an der Zeit
für eine Reise mit dem Boot des Jetzt.

Schamanin-in-Kanu

Wenn das Sein bestimmt wird vom Tun,
definiert durch das Haben, das Besitzen,
dann kann es Angst auslösen,
das Eintauchen in die Leere des Nichts
wo alle Ziele sich auflösen.

Diese Reise unternehme ich nicht zum ersten mal
kann mich gleiten lasse
dorthin wo alles innere Drängen schweigt
tief hinein in die innere Stilles.

Als ich… langsam, ganz langsam…
wieder auftauche,
mich endlich wieder im Einklang fühle mit mir selbst,
liegt die Antwort deutlich vor mir:

Da war zu viel des Schaffen-Wollens,
des Abhakens von Aufgaben,
ob selbst gesetzt, ob von außen Erwartet.
Da war zu viel des Hin-und Her-Pendelns
zwischen Tun und Tun und Tun.

Nicht einmal die Pausen
– und die wurden lang und länger –
boten Ruhe: Weil die Gedanken vorauseilten
zur nächsten Aktion und zur übernächsten.

Jetzt mache ich es anders:
Zuerst die Stille des Seins
dann das Auftauchen zum Tun
… und immer wieder Momente der Stille
Augenblicke des Nichts

Drachenei

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3 Kommentare zu “Eintauchen in die Leere des Nichts

  1. bmh sagt:

    ein schöner Eintrag.
    Dieser Satz gefällt mir ganz besonders. Erlebe ich doch gerade ähnliches wie Du.
    Es ist an der Zeit
    für eine Reise mit dem Boot des Jetzt.

    Liebste Grüße

  2. fridakopp sagt:

    Danke. Na dann: Gute Reise,
    liebe Barbara.
    Frida

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