Aufbrechen im März

Schlehe-an-Pflaumenbaum

März-Sonne weckt die Stimmung des Aufbruchs:
Raus aus dem Wintertrott, raus aus dem Haus.
Dorthin, wo erste Blüten aufbrechen.

Der Anblick des zarten Weiß lässt an Frühjahrsputz denken – doch, ach
– auf den frühlingsfrohen Ausflug antwortet der Körper mit Müdigkeit:
Also noch tiefer nach innen gehen:
Auch im Körper will etwas aufgebrochen werden:
Gewohnheiten des Winters sind abzustreifen wie welkes Laub.

Schlehenzweig-Blüten

Fasten – weit mehr als Verzicht auf Gewohntes:
zeigt auf die Schlacken der Routine
bis tief hinein in die Verkrustungen des All-Täglichen.
Fasten bricht auf alte Muster
nicht nur der Gewohnheit, sondern auch
des Denkens und Fühlens.

Schlehenblüte

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2 Kommentare zu “Aufbrechen im März

  1. laya sagt:

    Sehr schön. Ich liebe diesen Neubeginn. Es ist wie Silvester. Nur länger. Erinnert daran das wir immer wieder von vorne anfangen können. Das es keine verlorenen Chancen gibt. Und das wir uns dem was ist einfach anpassen müssen. Nur unsere Haltung können wir ändern. Frühling ist was in deinem Kopf passiert. Frei nach den Wise Guys 🙂 LG Laya

    • fridakopp sagt:

      Ja, Neubegin ist immer etwas besonderes, aber im Frühling ganz besonders besonders.
      Da könnten wir nachträglich noch sauer sein auf diesen Papst Sylvester.
      Aber… andererseits: so ein Feiertag im Winter, einer der richtig knallt (Sylvester, Neujahr) tut dem dunklen Monat ja auch ganz gut…
      oder?

      frühlingshaften Gruß von Frida

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