Eklipse mit Großem Kreuz am 15. April 2014

Der Vollmond am 15. April 2014 hat es in sich: er ist auch eine Finsternis und eine herausragende astrologische Konstellation: ein Großes Kreuz. Genauer: Ein kardinales Kreuz mit Uranus im Widder, Pluto im Steinbock, Jupiter im Krebs und Mars in der Waage.
Die Kreuzfigur entsteht durch Quadrate (90°-Spannungs-Aspekte) zwischen Uranus im Widder und Pluto im Steinbock, zwischen Uranus und Jupiter im Krebs und einem weiteren Quadrat von Jupiter zu Mars.
Pluto steht dabei in Opposition zu Jupiter und Mars in Oppossition zu Uranus.

Diese Aspekte können schon jeweils für sich genommen für ein hohes Maß an Spannung sorgen – die gesamte Aspektfigur kann also diese Spannung noch potenzieren.

Dabei trägt es wenig zur Beruhiging der Lage bei, dass Mars immer noch rückläufig ist. Der kämpferische Mars fühlt sich weder im Zeichen Waage wohl (das eher nach Diplomatie verlangt als nach durchschlagenden Maßnahmen) noch in der Rückwärtsschleife. Wenn keine klare oder gar drastische Lösung in Sicht ist, wird das als Verunsicherung wahrgenommen, anstatt als Aufforderung, in Ruhe nach einer Lösungen zu suchen, die niemanden zum Verlierer macht.

Die Mixtur der Stimmungslage kann breit gefächert sein: Von Aggression über Verunsicherung bis zu Selbstgerechtigkeit.

Jupiter im Krebs kann dabei leider auch auf wenig konstruktive Weise die Heimatverbundenheit wecken, also Fremdenfeindlichkeit und separatistischen Bestrebungen verstärken.
Da gibt es aber auch noch Venus in den Fischen, die vor kurzem in Konjunktion mit Neptun stand. Das hat eher bestehende Verunsicherung verstärkt als zur Beruhigung der weltpolitischen Lage beizutragen. Da folgt aber noch ein Venus-Trigon zu Jupiter, das am 18. April (Karfreitag) genau wird, gemeinsam mit einem Sextil von Venus zu Pluto, was auf feiertägliche Bereitschaft zu Versöhnlichkeit hoffen lässt.

Bisland sieht es im Weltgeschehen allerdings nach zunehmender Polarisierung und nach verhärteten Fronten aus. Was kann der einzelne tun, um besser mit inneren oder äußeren Spannungen umzugehen?
Venus und Jupiter in den Wasserzeichen Fische und Krebs legen den Gedanken an Empathie nahe, an eine Stärkung des Einfühlungsvermögens. Das mag leicht sein, solange es um einen nahestehenden Menschen geht oder auch um katastrophale Ereignisse, die an das Mitgefühl appellieren. Mit Venus in den Fischen geht es aber um mehr als das, um eine Ausweitung, die auch das Fremde und die Fremden umfasst. Von eigenen Positionen abzurücken und sich in die Situationen und Sichtweisen anderer hineinzuversetzen erweitert den inneren Horiziont, weit über das Ego und dessen oft enge Sichtweisen hinaus.

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6 Kommentare zu “Eklipse mit Großem Kreuz am 15. April 2014

  1. nandalya sagt:

    Deinen letzten Satz kann ich sofort unterschreiben.

  2. Lis sagt:

    Danke liebe Frieda für den sehr interessanten Beitrag.
    Lieben Gruß zu Dir kommt von Lis

  3. Gabryon sagt:

    Ein sehr interessanter Beitrag und das Geschehen auf der Welt spiegelt sich darin wieder. Danke.

    • fridakopp sagt:

      Ich danke auch.
      Ursprunglich war mein Interesse an der Astrologie ganz auf deren psychologische Seite ausgerichtet; inzwischen achte ich (wenn überhaupt) auf die Mundanastrologie, also die Astrologie und deren Spiegelung im Weltgeschehen.

      • Gabryon sagt:

        Ich bin überzeugt, dass die Schwingungen, egal ob positiv oder negativ, sich im Menschen manifestieren. Dadurch entstehen Blockaden und das schon in den noch ungeborenen Menschen.

      • fridakopp sagt:

        Ja, letzterem stimme ich auch zu: Blockaden können auch schon in der vorgeburtlichen Phase entstehen.

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