Weckruf an die innere Göttin

(für Ursa, die Bärin)

So lange nach außen geblickt,

wartend auf Anerkennung

suchend nach Liebe

sich sehnend nach der ganz großen Liebe

nach diesem einen Menschen, der dich liebt

absolut und bedingungslos

und immer lauert die Angst

vor Ablehnung

vor Verlust

vor Einsamkeit

die Angst davor, ganz auf dich selbst zurückgeworfen zu sein.

Wo soll die Liebe wurzeln, wenn nicht in dir selbst?

Was wäre, wenn du ganz allein wärst mit dir selbst?

Darin ist sie verborgene, die große Chance,

all deine Tiefen auszuloten,

dich auf deine höchsten Höhen zu schwingen

– die innere Göttin zu wecken.

Frau-und-GöttinWL

Wer hat behauptet, Götter und Göttinnen seien perfekt?

Sie sind einfach

in Einklang mit sich selbst,

mit ihrem Licht und ihrem Schatten

mit ihren Ecken und Kanten – oder ihren Rundungen.

Die innere Göttin des Lichts

Die innere Göttin der Schatten

lernst du sie kennen, wirst du verstehen:

Sie sind keine Gegensätze, sie sind Eins.

Aliena-Stella-cartoon

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6 Kommentare zu “Weckruf an die innere Göttin

  1. Maracuna sagt:

    Zwei Hauptgötter im nordischen Pantheon sind „behindert“….. Odin hat nur 1 Auge und Tyr fehlt eine Hand. In der griechischen Mythologie ist der Lehrer von Götterkindern, Chiron, unheilbar am Bein verwundet …

  2. fridakopp sagt:

    Danke,
    ich hatte tatsächlich daran gedacht, einige aufzuzählen,
    fand dann aber, das wird zu lang. Die Götter haben ja durchaus ihre Macken – und manche sind sogar ziemlich „einseitig“, weil sie bestimmte sehr menschliche Eigenarten oder Neigungen verkörpern.

    Gruß von Frida

  3. Maracuna sagt:

    Hat dies auf Unter Deine Haut rebloggt und kommentierte:
    Dieses Gedicht über die menschliche Suche nach seiner Göttlichkeit hat mich inspiriert für den folgenden Artikel…..

  4. giselzitrone sagt:

    Wünsche dir einen schönen Samstag schönes Gedicht was viel aussagt.Ich wünsche dir ein gutes und schönes Wochenende lieber Gruß von mir Gislinde

  5. bmh sagt:

    Liebe Frida, Dein Gedicht gefällt mir sehr gut. Wie wichtig es ist, zu wissen, dass der „Himmel“ nicht perfekt ist *g*
    Liebe Grüße
    Barbara

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