Blauer Herbstmond

Herbstmond-Blau

Herbstmond am blauen Abendhimmel
wie eine Aufforderung zur Ruhe:
„Lass die Unrast des Tages los.“

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Willkommen im Feenreich

So oft schon durchwühlt
all der stinkende Müll der Vergangenheit
So oft wieder berührt
die alten schmerzhaften Wunden…
Warum noch einmal die ganze Tortur?
Dies alles kenne ich doch – bis zum Erbrechen.

Erbrechen ist Reinigung
& die geschieht nicht allein durch Rückschau
sondern durch Anerkennen & Loslassen…

Also Rückblick
auf eine lange Zeit, gelebt in Dunkelheit
im Verborgenen, voller Angst
vor den verächtlich deutenden Fingern
vor den anklagenden Mündern:
„Du bist nicht in Ordnung, so wie du bist.“
Und dann das Anerkennen des eigenen Weges
durch diese lange Nacht der Seele:
Durch ein finsteres Märchenreich
durch gefährliche Wälder und trügerische Sümpfe
bewohnt von schwarzen Zauberern und Hexen,
die ihre giftige Nahrung anboten.

Doch es gab auch andere Begegnungen
mit Wesen, die wirkten fremdartig und waren doch vertraut
mit Feen und Trollen, die um Hilfe baten
und dann selbst magische Hilfe anboten

die Furcht erregende Begegnung mit einem Drachen:
die Furcht, gegen ihn kämpfen zu müssen, auf Leben und Tod.
Es kam anders: Nicht Kampf wollte er, sondern Austausch:
auch ein Drache sehnt sich nach Nähe und Freundschaft.
Auf dem Weg durch die tiefdunkle Drachenhöhle
wurden alten Lasten aufgelöst:
verbrannt in reinigendem Feuer.
Als Lohn für den Mut teilte er seine Geheimnisse mit
seinen Schatz an Drachen-Weisheit.

Und der Weg führte weiter
hinaus aus Höhle und finsterem Wald & hinein
in eine zartviolette Morgendämmerung
wo verheissungsvoll im Gras der Morgentau funkelt

Wo ich hinaustrete in den jungen Morgen
unbelastet von Vergangenheit
das einzige Reisegepäck:
die tiefen Geheimnisse
die der Drache mit mir teilte
und ich trete ein
in eine Anderswelt
werde begrüsst als Feen-Königin

Und ein tiefes Erkennen steigt auf
entfaltet sich zu Freude und Lebenslust:
Hierher war ich die ganze Zeit unterwegs!

Drachenfrau

Gerade habe ich einen astrologischen Text zum Neumond im Skorpion veröffentlicht „Welch ein Start ins Zeichen Skorpion!“ http://skorpionmondin.wordpress.com/
Die Thematik der Wendung nach innen, der Selbsterforschung, die mitunter auch zum Entdecken verborgener Schätze führen kann, hat mich veranlasst, dieses bereits vor vielen Jahren entstandene Gedicht auszugraben, das auch in meinem Lyrikband „Mein Krähennest“ enthalten ist.
Titel und Schluss des Gedichts haben einen Bezug zu einem der sabischen Symbole, dem für 28° Skorpion: „Der Elfenkönig nähert sich seinem Reich.“

Oktober-Sonntag Gold-Gelb

Oktobersonne im Herbstlaub

Oktobersonne im Herbstlaub

Eigentlich hatte ich ja eine To-Do-Liste für „Computer-Kram“ – aber an einem solch goldenen Sonntag zuhause am Computer verbringen? Es könnte der letzte auf diese Weise vergoldete Herbsttag sein!

Also habe ich meine Pantherin geschnappt und bin zum Botanischen Garten gefahren. Und habe Gold und Gelb geerntet:

Misteln in altem Apfelbaum

Misteln in altem Apfelbaum

Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse

Bitterorangen

Bitterorangen

Glückspilze auf Bahnreise

Lüneburg-Fahrt

Das Datum für unser Treffen in Lüneburg war schon im Voraus festgelegt worden – selbstverständlich mit Vorbehalt: Das Wetter könnte verrückt spielen – oder die Lokführer könnten Streiken.

(Über Baustellen, Bahnstreiks und sonstige Verkehrshindernisse
habe ich vor kurzem auch einen Astro-Text veröffentlicht)
https://skorpionmondin.wordpress.com/

Der 17. Oktober sollte es sein, und ein kurzfristiges Verschieben würde schwierig bis unmöglich sein. Die mittelfristige Wetterprognose verhieß für genau diesen Tag Regen – und zwar viel davon. Nun ja, das waren zwar keine tollen Aussichten – aber es gibt ja Regenjacken. Ich war erleichtert, als ich vom nächsten Bahnstreik hörte: Der sollte am 15. Oktober sein, mit Auswirkungen bis zum 16. war zu rechnen. Aber, zum Glück: freie Bahnfahrt am 17.
Es stellte sich heraus, dass dieser Freitag von Streiktagen umzingelt sein würde: Einen oder zwei Tage früher oder später hätten wir unser Treffen, zu dem jeder aus einer anderen Richtung anreisen würde, streichen können.

LüneburgBoote

Lüneburg-kleine Kunstwerke

Und der so standhaft angekündigte Regen?
Der tröpfelte noch ein wenig vom Himmel, als ich mich auf den Weg machte zur Bushaltestelle. Kein Regentag in Lüneburg, sondern angenehmes Herbstwetter.
Wie war das noch mit den reisenden Engeln?

Lüneburg-Rückjahrt

Panther – sind das nicht Einzelgänger?

Panther-Skulptur

Hier gibt es sehr viele, obwohl die eigentlich nicht im Rudel auftreten:
Meine Pantherin draussen vor der Ausstellung habe ich schon vorgestellt. Leider ist die Beleuchtung drinnen ein wenig grell, keine guten Fotobedingungen, aber hier sind doch ein paar:

Panther-Werbung1

Panther-Werbung2

Nicht bei allen Exponaten geht es um Panther:
zur Abwechslung: Klondyke

Panther- und-mehr

Und hier noch ein ganz anderer Beifang: Ein Wasserspeier

Panther-und-Beifang

Mit Pantherin zur Panther-Ausstellung

Panther vor Plakat

Meine Pantherin hatte ich hier schon vorgestellt.
Heute sind wir beide in ganz spezieller Mission unterwegs:
Zur Eröffnung der Ausstellung „Panther und Löwe“ über
die Fahrradstadt Braunschweig im Museum im Altstadtrathaus.

Ich-und-meine Pantherin

Der Löwe im Titel steht natürlich für die Löwenstadt Braunschweig, der Panther für die Panther-Fahradwerke. Letztere sind allerdings längst nicht mehr in Braunschweig ansässig. Trotzdem: Dieses Ereignis muss ich doch meiner Pantherin zeigen, auch wenn die (genau wie ich) keine gebürtige Braunschweigerin ist. Sie stammt aus der Zeit, als die Panther-Werke bereits in Bald Wildungen ansässig waren.
Die Ausstellung werde ich mir nächste Woche ansehen – obwohl meine Pantherin nicht mit rein darf. Ich tröste sie damit, dass auch Hunde keinen Zutritt haben, und sollte sich ein Löwe hierher verirren – der müsste auch draussen bleiben.
Aber ein altes Panther-Rad findet auch vor den Toren der Ausstellung Beachtung.

Panther lockt Zuschauer