dieses Zen-Gefühl

Nach dem inneren Aufruhr
nachdem die Sinnfrage keinen
noch so zarten Hauch einer Antwort ergab

da breitet es sich aus
wie klares stilles Wasser
in einer Schale:
dieses Zen-Gefühl

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Erwartungen ent-täuschen

Ich habe es nicht gern getan

den angekündigten Besuch wieder abgesagt

Aber mein Körper hat panisch reagiert:

Tu es nicht. Es tut dir nicht gut.

Also habe ich auf meinen Körper gehört,

die Erwartung nicht erfüllt.

Wie ein Gewitterregen überschwemmt mich Traurigkeit,

dazwischen ein Lichtblick: Ich habe mich für mich selbst entschieden.

Fängt so Liebe an: Mit Selbstliebe und Achtsamkeit für sich selbst?

So wird eine Basis geschaffen, die wieder nach außen führen kann,

zu anderen Menschen.

Den inneren Hafen anlaufen

Kinder sehnen sich nach Liebe – bedingungslos!

Oftmals ist diese Liebe bedingt. „Du musst, du sollst, du darfst nicht…“

„Wenn du brav bist…“

Viele wollen selber stark werden: E

Kinder sehnen sich nach Liebe – bedingungslos!

Oftmals ist diese Liebe bedingt. „Du musst, du sollst, du darfst nicht…“

„Wenn du brav bist…“

 

Viele wollen selber stark werden:

Erfolg, Geld und Macht: das soll Sicherheit geben.

Das Streben danach führt mitten hinein in Kampf und Konkurrenz.

Nicht alle können siegen — so ist das System.

Der Zwang zum Erfolg zieht Versagen an, oder ein Leben in Einsamkeit.

 

Die meisten suchen nach Liebe im Außen, bei anderen Menschen,

suchen nach dem einen einzigen Menschen, der ihnen alles geben soll.

Auch der kennt nur bedingte Liebe, auch der will einen Mangel fühlen.

 

Überfrachtung mit Erwartung, mit ungestillter Sehnsucht

zieht Enttäuschung an, lässt Bindungen zerbrechen.

Wer sich abhängig macht von äußerer Anerkennung

verfehlt den inneren Ankerplatz.

 

Wenn äußere Wege morsch werden,

wenn der Kompass des Lebens nach innen weist:

Dann gibt es neue Länder zu entdecken!

(Den Mut vorausgesetzt, alle Ablenkungen ziehen zu lassen)

 

Auch wenn die Reise nach innen stürmisch verläuft:

Sie führt in den sicheren Hafen des Mit-Sich-Selbst-Seins,

verankert im eigenen Zentrum.

 

Wer bei sich selbst angekommen ist,

kann neue Wege im Außen erforschen.

rfolg, Geld und Macht: das soll Sicherheit geben.

Das Streben danach führt mitten hinein in Kampf und Konkurrenz.

Nicht alle können siegen — so ist das System.

Der Zwang zum Erfolg zieht Versagen an, oder ein Leben in Einsamkeit.

Die meisten suchen nach Liebe im Außen, bei anderen Menschen,

suchen nach dem einen einzigen Menschen, der ihnen alles geben soll.

Auch der kennt nur bedingte Liebe, auch der will einen Mangel fühlen.

Überfrachtung mit Erwartung,

mit ungestillter Sehnsucht zieht Enttäuschung an,

lässt Bindungen zerbrechen.

Wer sich abhängig macht von äußerer Anerkennung

verfehlt den inneren Ankerplatz.

Wenn äußere Wege morsch werden,

wenn der Kompass des Lebens nach innen weist:

Dann gibt es neue Länder zu entdecken!

(Den Mut vorausgesetzt, alle Ablenkungen ziehen zu lassen)

Auch wenn die Reise nach innen stürmisch verläuft:

Sie führt in den sicheren Hafen des Mit-Sich-Selbst-Seins,

verankert im eigenen Zentrum.

Rast am Hafen

Wer bei sich selbst angekommen ist,

kann neue Wege im Außen erforschen.

Tagträume

Tagträumen

— als Kind gelang mir das mühelos.

Die Großen nannten das: Trödelei.

„Du musst fleißig sein,“ predigten sie. „Nur so kann man etwas erreichen!“

Also gab ich die Träume auf — jedenfalls glaubte ich das.

Was stattdessen wucherte wie wildes Kraut, das waren Ängste.

Was ich nicht verstand als junger Mensch: Auch Ängste sind Phantasien!

Die hoffnungsvollen Anfänge, genährt mit Fleiß

(plus noch mehr Furcht vor dem Versagen)

führten nicht zu Ansehen und Erfolg.

Und doch lernte ich: Über Menschen und ihre Gefühle,

über das, was sie antreibt und das, was sie lähmt.

Ja, ich durchschaute die Angst-Spiele —

und konnte sie doch nicht loslassen, diese alte, ungesunde Gewohnheit.

Schließlich war es mein Herz, das scheinbar aus dem Takt geriet —

und dieser herzliche Protest zeigte mir einen neuen Rhythmus

zurück zur Unschuld.

Wieder waren Abgründe der Furcht zu durchwandern auf dem Weg zur Genesung,

doch sie geben den Blick frei auf neue Phantasie-Bilder:

heilsam und nährend.

Den Drachen reiten

Umkreist von feurigen Drachen der Sonnenwinde

brennt die Sommersonne vom Himmel

Wenn Winde zu Stürmen wachsen — was ist zu tun?

Sich verkriechen in dunkle Schatten?

Nein!

Das würde bedeuet: sich klein machen,

die Energie dämpfen — oder gar löschen.

Hinausgreifen, weit und fern

und noch weiter und höher

sich hinaufschwingen und den Drachen bei den Schwingen packen,

das wilde Wesen reiten, wohin der Flug auch führen mag.