Vergessenes Kind…

Durch’s Leben hasten…und immer scheint
irgendetwas zu fehlen oder knapp verpasst zu werden…
der kleine Zipfel zu mehr Erfolg
oder „nur“das kleine quäntchen Glück…

Manchen hasten ohne Ziel: Hauptsache, in Bewegung bleiben!
Bloß nicht halten machen für ein Rendevous mit sich selbst…
Irgendwann ist es da: Das Gefühl von „Ausgebrannt“.
„Was soll das alles?“

Halt! Hat da nicht etwas gefehlt die ganze Zeit?
Wo ist das innere Kind geblieben?
Das Kind, das spielerisch leben möchte?

Ein verwahrlostes Kind wird rebellisch
– oder zieht sich zurück in stumme Traurigkeit.

Darf das Kind einfach sein
– ohne Angst vor Kritik –
– ohne Ermahnung, vernünftig zu sein –
dann durchstrahlt seine Freude das ganze Leben
entdeckt die Reichtümer der kleinen Dinge, gänzlich unberührt
von vernünftigem Streben.

Was da wohl ausschlüpft?

Was da wohl ausschlüpft?

Drachen-ausgeschlüpft

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Widerspruch oder Ganzheit?

wirbelnde Kontraste

Leben, als wäre das Da-Sein unendlich.
Leben, als könnte jeder Tag der letzte sein.

Mal Genießen in vollen Zügen
dann wieder ist Askese angesagt.

Mal Bewegung und Tun bis zur Erschöpfung
dann sich dem Nichtstun hingeben

Sind das wirklich Widersprüche?
Ist das Pendeln zwischen den Extremen?

Oder ist es Ausdruck der Ganzheit?
Ebenso wie das Umarmen sämtlicher Gefühle:
ob Freude und Traurigkeit,
ob Angst oder Mut…

Leben ist Wechsel und Veränderung,
ist Winter und Sommer
ist Tag und Nacht
und ist in allen Facetten des Übergangs…

Im-Kreis

Uraltes Leben in Brunswick – und immer noch wild

Gingko-uralt

Eine Co-Bloggerin, die sich riesig über das Foto des Burg-Löwen gefreut hat (zu sehen: Wildes Leben und Treiben in Brunswick 2), erinnerte sich außerdem an den uralrwn Gingko-Baum, der auf einem Hof am Burgplatz wächst.
Das war mein Anlass, diesen doppelt uralten Gingko zu besuchen. (eine uralte Baum-Art und ein sehr altes Exemplar)

Gingko-Text

Gingko-Ausschnitt-kontrast

Ganz in der Nähe in der Innenstadt wurde ich sehr an das wilde brunswicker Treiben erinnert: Da kam mir ein Löwe entgegen, der ganz nach Karneval aussah. Nun ja, es ist eben Brunswick, auch Löwenstadt genannt. Da trifft man an allen möglichen Ecken auf diese Tiere, nicht nur zur Faschingszeit.

Löwen-los-inBS

Nach dem Feuer der Klärung

Wenn alles getan ist, alles gesagt …
Wenn all die Altlasten geläutert wurden im Feuer der Klarheit —
dann ist es Zeit:
Schluss mit all dem Klären und Aussortieren!

Noch mehr davon – würde das nicht bedeuten,
bei dem stecken zu bleiben,
was andere mir eintrichtern wollten, wieder und wieder?
„Du bist nicht in Ordnung, so wie du bis.:“

Von jetzt an gilt: Ich bin die ich bin.

Und? Bedeutet das nun: So bin ich okay – also bleibe ich so?
Für immer unveränderlich?
Nein, so ist es nicht:
So kann ich mich einlassen auf den Fluss des Lebens,
mal Schwimmen, mal tauchen,
dann wieder mich treiben lassend
in beständigem Wechsel…

Schamanin-in-Kanu

Geschichten im Nest des Phönix

Feuer

Menschen erzählen ihre Geschichte,
vor allem die nicht so guten Teile und Teilchen,
als wäre es Ballast, der sich durch die Wiederholung
wieder und wieder und wieder
abladen ließe bei denen, die bereit sind zum Zuhören.
Ja, sie möchten sich befreien…
von den Gefühlen, die aufgewühlt werden,
wieder und wieder und wieder…

stattdessen wird die Erinnerung verstärkt
ins Jetzt gezogen und voraus geworfen in die Zukunft…

Zwei Voegel-klein

Wie gelingt das andere Bild der eigenen Geschichte?

Es beginnt im Nest des Phönix
beginnt mit dem Akzeptieren dessen, was war:
In Liebe annehmen: sich selbst und alles, was war.

Nein, das Phönix-Feuer des Bewusstseins löscht sie nicht,
die Erinnerung, sondern überlässt sie den Flammen der Transformation.
Was bleibt: Ein Destillat der Weisheit:
„Durch all das bin hindurch gegangen, und
habe mich verändert auf dem Weg.“

Die Flammen des Phönix öffnen neuen weiten Raum
für neue Schritte
und sogar ein neues Nest des Lebens.

Drachenvogel-klein

Aufbrechen im März

Schlehe-an-Pflaumenbaum

März-Sonne weckt die Stimmung des Aufbruchs:
Raus aus dem Wintertrott, raus aus dem Haus.
Dorthin, wo erste Blüten aufbrechen.

Der Anblick des zarten Weiß lässt an Frühjahrsputz denken – doch, ach
– auf den frühlingsfrohen Ausflug antwortet der Körper mit Müdigkeit:
Also noch tiefer nach innen gehen:
Auch im Körper will etwas aufgebrochen werden:
Gewohnheiten des Winters sind abzustreifen wie welkes Laub.

Schlehenzweig-Blüten

Fasten – weit mehr als Verzicht auf Gewohntes:
zeigt auf die Schlacken der Routine
bis tief hinein in die Verkrustungen des All-Täglichen.
Fasten bricht auf alte Muster
nicht nur der Gewohnheit, sondern auch
des Denkens und Fühlens.

Schlehenblüte

Jetzt auch noch Mars im Rückwärtsgang!

Nach Venus und Merkur ist nun Mars rückläufig.

Venus war rückläufig vom 21. Dezember 2013 bis zum 31. Januar 2014; doch die gesamte Rückläufigkeitsphase war erst am 4. März abgeschlossen!
(Was bedeutet, dass Venus wieder die Gradzahl erreicht hat, auf der sie rückläufig wurde.)
Dabei werden Kontakte zumeist deutlich weniger, weil die Menschen mehr auf ihr Innenleben konzentriert sind, auf die Bewusstmachung dessen, was der Veränderung bedarf, ob nun in der Partnerschaft, beim eigenen Verhalten, eigenen Einstellungen, dem Umgang mit Geld… was immer der oder dem Einzelnen besonders am Herzen liegt.

Merkur war rückläufig vom 6. bis 28. Februar im Bereich von 3° Fische bis 18° Wassermann. In dieser Phase gibt es oft viel Liegengebliebenes aufzuarbeiten oder Begonnenes zu überarbeiten. Die Inspiration für Neues bleibt dabei oft auf gänzlich der Strecke.

Mars ist rückläufig in der Waage vom 1. März bis zum 20. Mai im Bereich von 27° Waage bis 9° Waage.

Die gesamte Rückläufigkeitsphase dauert von Ende Dezember 2013 bis zum 21. Juli 2014.
Mars steht für Aktion, auch im neutralen Sinn von Aggression (Ursprungsbedeutung des lateinischen aggredere: an die Dinge heran gehen; in Angriff nehmen.) Da sieht es für den Draufgänger Mars im Zeichen Waage nicht einmal dann besonders vielversprechend aus, wenn er sich vorwärts bewegt. Schließlich befindet er sich im Gegenzeichen zu seinem eigenen, dem Widder.
Und in der Waage geht es um Austausch, auch um Diplomatie und Kompromisse – also auch die Notwendigkeit oder gar den Zwang, sich mit anderen abzusprechen, anstatt unmittelbar zu handeln, ohne lange und umständliche Umwege durch den Verstand. Und dies alles ist ganz und gar nicht das Ding des Draufgängers.

Verspricht das nun für die nächsten Wochen Friede, Freude, Eierkuchen?
Keineswegs. Da können auch zuvor unterdrückte Gefühle plötzlich und unmittelbar aufbreche. Und wenn die Waage auch als diplomatisch gilt, kann sie doch überzeugt sein: die eigene Meinung und die eigene Absicht sind das einzig Richtige.
Selbst wer nur für sich allein eine neue Richtung festlegen und dieser dann konsequent folgen möchte, kann sich in dem Dilemma finden, dass es der beste und absolut richtige Weg sein soll – was auf jede Aktion lähmend wirken kann.
Überall dort, wo es auf Absprachen und Einigung auf eine gemeinsame Richtung ankommt, sollte der Grundsatz einer sein, der dem Mars eigentlich nicht so liegt: Am Ende sollte für all Beteiligten ein Gewinn herausspringen!

Fazit: Nach einem Start ins Jahr 2014 bei dem eine Rückläufigkeit von persönlichen Planeten auf die nächste folgt: So richtig wird das Jahr wohl erst im Juni in Schwung kommen. Also kein Grund, etwas zu überstürzen.